Ein Leben mit und für die Musik.


peter

Damit die Musik über die HiFi-Anlage wirklich gut klingt, benötigt man

                   1.   richtig gemachte Tonaufnahmen,

                   2.    gute Lautsprecher und

                   3.    zusätzlich müssen die Lautsprecher richtig im Hörraum aufgestellt werden

Natürlich braucht man auch gute CD-Spieler und gute Verstärker, aber diese Geräte haben heute alle ein Qualitätsniveau erreicht, dass man bei ihrem Erwerb keine größeren Fehler mehr machen kann.

Warum müssen die Lautsprecher im Hörraum richtig aufgestellt werden?

Der Hörvorgang läuft so ab, dass die Schallwellen des Direktschalls, die der ersten schallstarken Reflexionen und die des Nachhalls primär zuerst durch die Abstände der Lautsprecher oder der Musikinstumente im jeweiligen Hörraum in Bezug zu den schallreflektierenden Decken und Wände entsteht.  Wählt man eine  andere Aufstellung, ergibt sich ein anderer Klang.

Die Schwierigkeit der Aufstellung der Musikinstrumente oder der Lautsprecher im Hörraum besteht nun darin sie so durchzuführen dass das Gehör weitgehend das bekommt was es zur Erkennung  und  Auswertung dieser Signale braucht um sie psychoakustisch richtig verarbeiten zu können.


So muss der Direktschall nach seinem ersten Eintreffen beim Hörer, ca. 6 ms lang völlig ungestört sein und bleiben, um die Einschwingvorgänge zur Erkennung, zur Wahrnehmung der Ortung in der Entfernung und  der Natürlichkeitsempfindung  zeit- und klangrichtig sicherzustellen . Hauptfehler hier sind zu schnell eintreffende Reflexionen und die Klangbearbeitung des Direktschallsignals mit Equalizern.

Die ersten schallstarken Reflexionen müssen in einem Zeitfenster  von 6 bis ca.55 ms nach dem Direktschall und aus möglichst vielen Richtungen, also von links, rechts und von oben beim Hörer aus dem Hörraum kommend einfallen, um einen akustisch hochwertigen Klangendruck zu erreichen. Hauptfehler hier sind, dass sie zu spät und/oder nicht aus allen Richtungen beim Hörer eintreffen, also nur von oben (z.B. in großen Weinbergsälen), nur von vorne oder hinten (z.B. in Tonstudios) oder nur von links und rechts (z.B. in hohen Schuhschachtelformen) kommen.

 Was das Gehör nicht braucht ist die Akustik des Aufnahmeraums. Ein zweiter Raum hat bei der Klangwiedergabe in den jeweiligen späteren Hörräumen nichts zu suchen. Wie man die Aufnahmeraumakustik im Wiedergaberaum unschädlich macht macht zeigt das Pfleidrecording.

Der vom Lautsprecher erzeugte Direktschall, der unmittelbar vom  Lautsprecher kommend, den Hörer nur einmal, kurz und von vorne trifft wird deswegen vom Gehör  zur Ortung, zur Erkennung und zur Natürlichkeitsempfindung  der Schallquellen ausgewertet, während die vom Hörraum erzeugten ersten schallstarken Reflexionen den Hörer mehrfach,  länger und von mehreren Seiten erreichen und dadurch einen größeren Einfluss auf den Klang haben.

Dadurch erklärt sich, dass die von Lautsprechern in allen Räumen erreichbare Klangqualität, wesentlich mehr durch seine Aufstellung im Raum beeinflusst werden kann, als durch seine technische Qualität. Dieses Wissen über die ersten schallstarken Reflexionen zu ermitteln war der erste Schritt meiner Arbeiten auf dem Weg zur perfekten Musikwiedergabe und erbrachte enorme Klangverbesserungen. Dieses Wissen gehört heute bereits zu den Grundlagen der Akustik.


Wie definiert man, was gute Lautsprecher sind?

Bis heute werden Lautsprecher nur nach dem  Schalldruckverlauf, also der Klangrichtigkeit beurteilt und man hat festgelegt, dass sie einen bestimmten Frequenzbereich mit einer festgelegten Abweichung linear übertragen müssen, z.B. 60 bis 15000 Hz +/- 2 dB.
Zeit- oder Phasenfehler werden ignoriert oder bestenfalls nur auf geschmacklicher Ebene bewertet. Auf diese Weise blieben Zeit- oder Phasenfehler bei Lautsprechern bis heute unangetastet und sind mittlerweile bereits zum Hauptverursacher von Räumlichkeitseffekten geworden. Sie verhindern die  authentische Klangwiedergabe genauso wie die richtige Ortung der Musikinstrumente in der Tiefenstaffelung und ihre Natürlichkeitsempfindung

Weil Phasen- oder Zeitfehler aber auch bei falschen Tonaufnahmen sogar als Stilmittel in der Klangbearbeitung häufig benützt werden gehen die Meinungen hier weit auseinander, manche finden Phasenfehler sogar als schön. Praktisch alle Lautsprecher, die in Tonstudios mit Equalizern so eingestellt werden, dass sie am Hörplatz zusammen mit den dortigen Reflexionen einen möglichst linearen Schalldruck-Verlauf zeigen, erzeugen dadurch Phasen- oder Zeitfehler

Da sich bei der Lautsprecher-Wiedergabe aber bisher immer die Fehler der Lautsprecher mit den Fehlern der Tonaufnahmen überlagerten, gab es bisher keine Angaben über eine falsche Tonaufnahmetechnik, ob und welche Fehler bei Tonaufnahmen vorlagen und wieviele Tonaufnahmen davon betroffen waren. Deshalb baute ich Lautsprecher, die neben der klangrichtigen, auch die zeitrichtige Signalwiedergabe ermöglichten , um mit solch weitgehend fehlerfreien Lautsprechern überhaupt erst einmal die Fehler von Tonaufnahmen selektiv hörbar zu machen und genau bestimmen zu können. Die Lautsprecher Pfleid FRS 20 waren phasenentzerrte Punktstrahler für die zeit- und klangrichtige Tonwiedergabe, die ohne eine Frequenzweiche auskamen und zum Nachweis dieser Qualität sogar Rechtecksignale akustisch richtig übertragen konnten. Ich habe damit einen neuen Stand der Technik bei Lautsprechern geschaffen. Wirklich gute Lautsprecher müssen in Zukunft Tonsignale nicht nur klangrichtig, sondern auch zeitrichtig übertragen können. Auch dieser zweite Schritt auf dem Weg zur perfekten Musikwiedergabe brachte enorme Klangverbesserungen.


Was aber, bitte schön, sind richtig gemachte Tonaufnahmen?

Tonaufnahmen müssen so gemacht werden, dass das Gehör das bekommt was es braucht. Das Gehör braucht im Wiedergaberaum z-B. nicht die mit dem Direktschall der Musikinstrumente mit aufgezeichnete Akustik des Aufnahmeraums.

Hier wird der grundlegende Unterschied zum Klangbegriff der bisherigen Tonaufnahmeverfahren erkennbar, die alle nicht zeitrichtig waren.


Als ich im Jahr 1987/88 die ersten Hörversuche mit meinen neuen, phasenentzerrten Punktstrahlern unternahm, war ich schockiert, als ich feststellen mußte, dass fast alle Aufnahmen akustischer Instrumente mit klassischer Musik mehr oder weniger stark durch Zeitfehler verfälscht waren. Doch dann waren immer wieder, aber nur sehr selten, zeitrichtige Aufnahmen dabei, die mit den neuen, zeitrichtigen  Lautsprechern sehr viel besser klangen. Und dadurch wurde langsam klar, dass diese Zeitfehler, nicht zufällig passierten, weil man bei der Arbeit nicht aufgepasst hatte, sondern als Folge systematischer Fehler der benutzten Verfahren auftraten.

Erst heute, wo es mit PfleidRecording möglich geworden ist wirklich gute zeitrichtige Tonaufnahmen zu machen, bin ich am mir selbst gesteckten Ziel angekommen. Und sehr beeindruckend für mich ist, dass zeit- und klangrichtige Tonaufnahmen auch bereits mit den einfachsten Breitband-Computer-Lautsprechern deutlich besser klingen als die heute üblichen Aufnahmen. Ein neues Erlebnis  aber wird es, auch für Fachleute aus dem Musik-, Tontechnik- oder HiFi-Bereich, wenn ich ihnen meine zeit- und klangrichtigen Tonaufnahmen mit meinen zeit- und klangrichtigen Lautsprechern vorführe, die in meinem Wohnzimmer akustisch richtig aufgestellt sind. Alle sagten von sich aus, so eine Qualität vorher noch nie gehört zu haben und auch gar nicht für möglich gehalten hätten.


Das Ergebnis der Tonaufnahmen mit PfleidRecording und Pfleid-Marot-Mixing ist so überzeugend, dass es auch als der beste Beweis für die Richtigkeit des Verfahrens gelten kann. Jetzt habe ich mein  Ziel erreicht. Mit der Verwirklichung des PfleidRecording als zeitrichtigem und klangrichtigen Tonaufnahmeverfahren und der bereits vorher erreichten  technisch fehlerfreien Lautsprecherwiedergabe und dem Wissen wie man durch die richtige Lautsprecheraufstellung zu akustisch hochwertigen  Klangeindrücken kommt, ist jetzt zum ersten Mal die gesamte Tonübertragungskette fehlerfrei. Und die übertragene Musik entspricht tatsächlich dem Originalklang, den ich kenne und den ich reproduzieren wollte.

Es ist jetzt auch bei der Lautsprecher und Kopfhörerwiedergabe so, dass die Instrumente so klingen wie bei der Originalaufführung und man kann sie auch auf der hinter den Lautsprechern entstehenden virtuellen Bühne in der gleichen Richtung und Entfernung orten, wie auf der wirklichen Bühne. Das musikalische Klangbild ist weitgehend authentisch und vermittelt genau das, was der Dirigent und die Musiker ausdrücken wollen. Die Lautsprechertechnik und auch die Tonaufnahmetechnik sind ohne Zeitfehler und bewirken keine Verfälschungen mehr oder Effekte - man hört High Fidelity pur.

Alles was Sie über Lautsprecher wissen müssen , die technisch perfekt sind, finden Sie im 1990 im Pflaumverlag  erschienen Buch "HiFi auf den Punkt gebracht“. Nachdem die erste Auflage - vergriffen war habe ich im Januar 2014 das Buch im neuen Verlag "Books on Demand" wieder herausgebracht. Der Pfleid TPS Hybrid und alle im Buch beschriebenen Platinen können von der Firma meines früheren Mitarbeiters und Entwicklungsleiters
 
Karlheinz Rogoll bezogen werden. 

email    info@rogoll-vermessung.de

Eine hochwertige Akustik beim hören von klassischer Musik mit akustischen Instrumenten ist zweifellos ein Stück Lebensqualität.  Alles was Sie über Akustik wissen und verstehen müssen, um bei den verschiedensten Anwendungen immer das beste Ergebnis zu erzielen und diese Lebensqualität auch tatsächlich  zu erhalten,  finden Sie im neuen, 2013, im Verlag „Books on Demand“ erschienenen Buch: „Zeitrichtige, klangrichtige und akustisch hochwertige Musik in Konzertsälen, in Wohnräumen, in Tonstudios, sowie mit Lautsprechern oder Kopfhörer, durch PfleidRecording und Pfleid-Marot-Mixing.

Die hier dargelegten Zusammenhänge stammen von der Erprobung des neuen zeit- und klangrichtigen Tonaufnahme-Verfahrens "PfleidRecording" und sind die perfekte Ergänzung aller Themenbereiche des ersten Buchs. Deshalb hier der wichtige Hinweis, dass beide Bücher zusammen gehören und sich gegenseitig ergänzen

Höhepunkte sind, wie die auf traditionelle Weise erzeugte Akustik in allen, auch historischen Konzertsälen, verbessert werden kann, ohne die denkmalgeschützten Gebäude zu zerstören und

wie die moderne Akustik von morgen aussehen wird und was sie alles kann.  

Den größten Nutzen aber haben Musikfreunde, die durch die authentische Wiedergabe von Konzerten über ihre Stereo- Lautsprecher Musikeindrücke vermittelt bekommen wie im Konzert.


Unter "Musik" können Sie akustische Proben dieser Aufnahmen hören.

 

Unter "Akustik" wird der akustische Aspekt des PfleidRecording-Aufnahmeverfahrens erklärt.

 

Unter "Technik" werden meine Erfindungen in meiner ehemaligen Firma "Pfleid Wohnraumakustik" beschrieben.

 

Unter "Für die Presse" werden Zeit- und Phasenfehler im gesamten HiFi-Bereich beschrieben und aufgezeigt wie man sie verhindern kann.

 

Unter „Berichte“ können Sie nachlesen, wie Zeitschriften für HiFi-Freunde, die professionelle Tonstudiopresse oder auch Nachrichten-Magazine die Klangverbesserungen bewertet.

Unter "CD-Bestellung" können Sie die von uns gemachten Tonaufnahmen auf CDs kaufen. Sie sind ein Meilenstein auf dem Weg zu zeitrichtigen, klangrichtigen und akustisch hochwertigen Musikaufnahmen.


Der  zweite  Abschied

Als ich mich 1996 vom Berufsleben zurückzog, hat es mir sehr leid getan, dass ich nicht mehr dazugekommen bin, die in meinen Büchern beschriebenen Tonaufnahmen gemäß dem PfleidRecording zu machen, sie zu erproben und für den Praxisbetrieb abzustimmen.
Deshalb war ich hoch erfreut, als mir Jérôme Marot-Lassauzaie im Jahr 2007 anbot, mir dabei zu helfen. Das Ergebnis übertrifft alle Erwartungen - und ich bin überglücklich und stolz, mein so hochgestecktes Ziel jetzt doch noch im fortgeschrittenen Alter und gegen große Wiederstände erreicht zu haben, nämlich die zeitrichtige, klangrichtige und akustisch hochwertige Musikwiedergabe. Jetzt aber möchte ich noch etwas davon haben und werde - auch aus gesundheitlichen Gründen  - ab sofort meine Arbeit auf diesem Gebiet wirklich beenden.

Peter M. Pfleiderer