jeromeIch heisse Jérôme Marot-Lassauzaie. Peter Pfleiderer lernte ich vor 20 Jahren kennen. Ich war damals noch in der Ausbildung und er hatte gerade neue Lautsprecher erfunden. Dies interessierte mich sehr. Nachdem ich sie gehört hatte, kaufte ich sie sofort. Ich habe diese Lautsprecher noch heute.

Ich bin kein HiFi-Fan, ich mag nur Musik sehr gern. Ich gehe auch ab und zu in Konzerte, sodass ich ganz gut den Klang eines Konzerts vergleichen kann, mit dem was ich zuhause höre. Die Pfleid Lautsprecher sind zweifellos ein Meilenstein bei der Verwirklichung von hochwertiger Musikwiedergabe. Wenn ich mir gute Pop oder Jazz-Aufnahmen anhöre, es klingt einfach fantastisch. Wenn ich mir gute klassische Musikaufnahmen mit kleinerer Besetzung, z.B. mit Kammermusik anhöre, kommen sie dem Originalklang viel näher als alle anderen Lautsprecher, die ich ausprobiert habe. Nur Aufnahmen mit der vollen Besetzung eines ganzen Sinfonie-Orchesters klangen leider nie richtig. Die Enttäuschung darüber, dass dies nicht gelang, hat mich bis heute begleitet.

Dieses Projekt, bei dem sich am Ende die zeitrichtige Tonaufzeichnung ergab, begannen wir aber noch nicht mit diesem Ziel. Am Anfang wollten wir nur einen guten Freund filmen, einen Jazzsänger. Dadurch kamen wir zur Tonproblematik. Und ich muss zugeben unsere erste Tonaufnahme, nur mit Kameramikrofonen, und noch dazu in einem Jazzkeller, das klang nicht nach HiFi. Wir mussten zur Kenntnis nehmen, dass wir eine andere Ausrüstung brauchten. Wir informierten uns und stellten fest, dass wir uns heute tatsächlich die beste professionelle Ausrüstung leisten konnten. Dies wäre damals vor 20 Jahren als ich Peters Buch mit seinen Ausführungen zur Tonaufzeichnungstechnik las nicht möglich gewesen.

Bei der Umsetzung der Aufnahmetechnik stießen wir auf neue Probleme und es war alles nicht so einfach wie wir es erwartet hatten. Ich möchte hier auch ausdrücken, das wir es nicht hätten machen können ohne die Hilfe und Unterstützung durch die Musiker und Techniker die uns erlaubten sie zu filmen und ihre installierten Aufnahmeeinrichtungen mitzubenutzen. Besonders möchte ich mich bedanken bei T. De Lates, H. Graf, B. und D. Roberts, K. Edwards, T. Vogler, T. Adedokun, F. Strong, A. Leman, Trio Elf, M. Winckelmann von Enja Records, T. und R. Zaneboni, F. Jungnitsch, R. Menapace und vielen anderen Band- und Orchestermitgliedern im Hintergrund. Manchmal war es etwas zäh, aber es hat Spass gemacht.

Jérôme Marot-Lassauzaie